Multimodale Semantik, WS'06/'07

David Schlangen

email:

[ Achtung: alle den Kurs betreffende Korrespondenz bitte über ]

Office: Haus 24, Room 1.51
Office Hour: Nach Vereinbarung, normalerweise Montags 14h-15h
Class: Blockseminar, diverse Freitage
Room: tba




Kursbeschreibung:
In diesem Blockseminar [ Wahlpflichtbereich F, Modul
"Wissensrepräsentation etc."] wird es um Bedeutung von `Äusserungen' in
anderen Modalitäten als Sprache --- also z.B. Gestik, Diagramme,
Bilder, Töne --- gehen und ihre Verbindung zur Bedeutung von Sprache,
die durch sie begleitet wird. Dabei sollen sowohl formale Methoden
betrachtet werden --- also Erweiterungen von Logiken, die zur
Beschreibung von sprachlichen Diskursen verwendet werden -- als auch
eher praktischere Methoden der `semantischen' Kategorisierung
z.B. von Bildquellen. 

Das Seminar wird jeweils zur Hälfte aus Referaten und praktischen
Übungen bzw. Diskussionen bestehen. Wahrscheinliche Termine (wird noch
genauer festgelegt) sind:
Fr.  8.12. --- Einführung, Vorstellung der Referatsthemen, Auswahl. 
Fr. 12.01. --- Referate / praktische Übungen
Fr. 19.01. --- Referate / praktische Übungen
Fr. 26.01. --- Referate / praktische Übungen

Die Zeiten an diesen Freitagen werden so festgelegt, dass Teilnahme an
Jonathan Ginzburgs Kurs möglich sein wird. Z.B. 10h-12h, Pause,
15h-17h.



Literatur & Themen: Liste hier als html (und hier als pdf).


Zur Anmeldung / Vorbereitung:
Bitte schicken Sie mir bei Interesse an Teilnahme möglichst bald eine Email (an die gmail-Adresse oben) und schildern Sie kurz, an welchen Semantik-Veranstaltungen Sie bereits teilgenommen haben. Das würde mir die Feinabstimmung sehr erleichtern.


Anforderungen:
  • Alle Teilnehmer müssen ein Referat übernehmen, zu einem der unten aufgeführten Themen (ca. 50 Minuten Studentenpräsentationen insgesamt pro Sitzung, max 2. Vortragende pro Thema). Dazu sollen Folien vorbereitet werden, die aber eher zur Diskussionsführung gedacht sind (siehe Hinweise unten).
    D.h., ich erwarte auch von den nicht-Vortragenden rege Beteiligung. Selbstverständlich sollte sein, dass alle Teilnehmer den jeweiligen Text gelesen haben.
  • Es wird, wenn passend, auch kurze praktische Übungen geben während der Sitzungen; Mitarbeit dabei ist Teil der Benotungsgrundlage.
  • Hausarbeiten: Proseminarsschein ca. 5-10 Seiten, Literaturarbeit; Hauptseminarsschein ca. 15-20 Seiten mit substantiellem Eigenanteil. Formatvorlagen finden sich hier!



Hinweise für Referate: Folgende Fragen (u.a.) sollten beantwortet (und prominent auf den Folien dargestellt) werden:
  • Was ist die zentrale These des Papers, was sind wichtige Merkmale des beschriebenen Ansatzes?
  • Wie wird die These / der Ansatz begründet?
  • Welche möglichen Einwände werden nicht behandelt?
  • Wie könnte man die These / den Ansatz experimentell testen / wurde sie getestet?
  • Wie stehen die These / der Ansatz im Zusammenhang zum bisher behandelten?
Bitte Distanz zum Text wahren; zusammenfassen &, wenn angemessen, Inhalte auch mal anders strukturieren als in der Vorlage; Referenzen nachgehen, aber immer belegen. ("Wie (Musterman et al. 2003) behaupten...")



Kursplaner:
tba