Dialogmodellierung, WS'07/'08

David Schlangen
Michaela Atterer

email:

Büro: Haus 24, Room 1.51
Sprechstunde: Nach Vereinbarung, normalerweise Montags 14h-15h
Veranstaltung: 14tagig (Beginn: 19.10.), Freitags
Raum: tba




--- Diese Seite wird im Laufe des Augusts noch erweitert. ---

Kursbeschreibung: In diesem Kurs wollen wir uns mit Ansätzen zur Modellierung von Dialogen beschäftigen. Es wird einen theoretischen und eine praktischen Teil geben. Die Fragen im theoretischen Teil sind u.a.:
  • Welche besonderen sprachlichen Phänomene gibt es in Dialogen?
  • Wie koordinieren Dialogteilnehmer ihre Beiträge?
  • Wie kann die Struktur von Dialogen beschrieben werden?
  • Welche Anforderungen müssen Modelle erfüllen?
  • Welche technischen Möglichkeiten gibt es, Dialoge mit Computern zu ermöglichen?
In dem begleitenden praktischen Teil werden diese Grundlagen durch Übungen vertieft, z.B. durch praktische Analysen von Dialogen, Entwurf einfacher Dialogsysteme, etc.

Der Kurs soll damit gründlich in ein Gebiet einführen, das sowohl aus theoretischer Hinsicht (Erweiterung linguistischer Modelle auf Konversation) als auch aus praktischer (Dialogsysteme) sehr spannend ist.



Termine (vorläufig, kann sich noch ändern):
19/10/ -- Einführung
02/11/
16/11/
30/11/
14/12/
11/01/
25/01/
08/02/ -- Zusammenfassung, Ausklang



Zur Anmeldung / Vorbereitung:
Bitte schicken Sie mir bei Interesse an Teilnahme möglichst bald eine Email. Das würde uns die Feinabstimmung sehr erleichtern.


Anforderungen:
  • Alle Teilnehmer müssen ein Referat übernehmen, zu einem der unten aufgeführten Themen (ca. 50 Minuten Studentenpräsentationen insgesamt pro Sitzung, max 2. Vortragende pro Thema). Dazu sollen Folien vorbereitet werden, die aber eher zur Diskussionsführung gedacht sind (siehe Hinweise unten).
    D.h., ich erwarte auch von den nicht-Vortragenden rege Beteiligung. Selbstverständlich sollte sein, dass alle Teilnehmer den jeweiligen Text gelesen haben.
  • Es wird, wenn passend, auch kurze praktische Übungen geben während der Sitzungen; Mitarbeit dabei ist Teil der Benotungsgrundlage.
  • Hausarbeiten: Proseminarsschein ca. 5-10 Seiten, Literaturarbeit; Hauptseminarsschein ca. 15-20 Seiten mit substantiellem Eigenanteil. Formatvorlagen finden sich hier!



Hinweise für Referate: Folgende Fragen (u.a.) sollten beantwortet (und prominent auf den Folien dargestellt) werden:
  • Was ist die zentrale These des Papers, was sind wichtige Merkmale des beschriebenen Ansatzes?
  • Wie wird die These / der Ansatz begründet?
  • Welche möglichen Einwände werden nicht behandelt?
  • Wie könnte man die These / den Ansatz experimentell testen / wurde sie getestet?
  • Wie stehen die These / der Ansatz im Zusammenhang zum bisher behandelten?
Bitte Distanz zum Text wahren; zusammenfassen &, wenn angemessen, Inhalte auch mal anders strukturieren als in der Vorlage; Referenzen nachgehen, aber immer belegen. ("Wie (Musterman et al. 2003) behaupten...")



Kursplaner:
tba