Kursbeschreibung:
In diesem Kurs wollen wir uns mit Ansätzen zur Modellierung von
Dialogen beschäftigen. Es wird einen theoretischen und eine
praktischen Teil geben.
Die Fragen im theoretischen Teil sind u.a.:
- Welche besonderen sprachlichen Phänomene gibt es in
Dialogen?
- Wie koordinieren Dialogteilnehmer ihre Beiträge?
- Wie kann die Struktur von Dialogen beschrieben werden?
- Welche Anforderungen müssen Modelle erfüllen?
-
Welche technischen Möglichkeiten gibt es, Dialoge mit Computern zu
ermöglichen?
In dem begleitenden praktischen Teil werden diese Grundlagen durch
Übungen vertieft, z.B. durch praktische Analysen von Dialogen,
Entwurf einfacher Dialogsysteme, etc.
Der Kurs soll damit gründlich in ein Gebiet einführen, das
sowohl aus theoretischer Hinsicht (Erweiterung linguistischer Modelle
auf Konversation) als auch aus praktischer (Dialogsysteme) sehr
spannend ist.
Kursplan theoretischer Teil (Mittwochs 11-13h):
[als pdf] |
[als html.]
NB.: Nicht endgültige Version, Details
werden sich noch ändern! Bitte immer mal wieder
reinschauen.
[ Letzte Änderung(en):
- 12/05/05, Required Reading für 18/05/ angepasst.
- 06/05/05, Required Reading für 11/05/ angepasst.
]
Kursplan praktischer Teil (Termin tbc.):
[als pdf] |
[als html.]
NB.: Nicht endgültige Version, Details
können sich noch ändern!
Hinweise zum Lesen der Papers und zum Erstellen von Präsentationen:
Nachdem man ein Paper gelesen hat, sollte man sich folgende Fragen
beantworten können (siehe auch "How to read a research paper" im
BSCW):
- Motivation: Warum wurde das Paper geschrieben? Neues
Phänomen, neue Methode, neue, bessere Lösung?
- Lösung: Was sind die technischen Details der
vorgeschlagenen Lösung?
- Evaluation: Wie wurde die Qualität der Lösung
getestet?
- Alternative Lösungen: Welche anderen Möglichkeiten
wurden vorgestellt, inwiefern ist die vorgeschlagene besser?
- Zukünftige Arbeit: Was liesse sich tun, um das
Vorgeschlagene zu verbessern.
Gute Papers sollten diese Fragen alle beantworten (und zwar
systematisch in bestimmten Abschnitten); darüber hinausgehende
Antwortversuche helfen aber, das Paper besser zu verstehen.
Präsentationen sollten folgendes berücksichtigen:
- Einleiten! Präsentationen sollten mit einer Einleitung
beginnen, in der das Phänomen beschrieben wird und die
Motivation (siehe oben), und eine Einordnung versucht wird in den
Zusammenhang des Kurses. Die ersten beiden Punkte sollten (bei gut
geschriebenen Papers) in der Einleitung des Papers zu finden sein;
manche Gruppen werden aber Präsentationen geben von mehreren
Artikeln, in welchem Fall (nach Absprache mit uns) eine gemeinsame
Einleitung erstellt werden sollte.
- Zusammenfassen! Je besser das Paper geschrieben ist, desto
sinnvoller ist es, dem Aufbau des Papers bei der Präsentation
zu folgen. In jedem Fall aber sollte zusammengefasst werden
(dafür sind die Referate ja da!); also z.B. nur das wichtigste
Experiment beschrieben werden, oder technische Details ausgelassen
werden (diese sollten aber bei Nachfragen erklärt werden
können).
Zu lesende Papers, Abgabe der Fragen:
Nicht elektronisch verfügbare Papers sind im Reader im
Sekretariat (erhältlich Mo-Do 12:30-15h, Fr 10-12h); andere
werden per BSCW verteilt (bitte email an mich, um registriert zu
werden).
Für die 2. Sitzung (20.04.05) findet sich jetzt erstmal die
Lektüre hier:
Fragen zu der Lektüre bitte wie vereinbart bis jeweils Dienstag
12 Uhr Mittag per email an mich (D. Schlangen); bitte Subject wie
folgt: ``[dial05] Fragen Sn'' (wobei n die Nummer der Sitzung
sein soll, für die die Fragen sind).
Materialien für Hausaufgaben, und Folien der
Präsentationen:
Ab jetzt auch im BSCW, nur bis Woche 3 hier.
- Für 1. Sitzung (Introduction):
- Für 2. Sitzung (Utterances):
- Für 3. Sitzung (Turn Taking):
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