Theorie und Praxis der Dialogmodellierung, SoSe 2005

Manfred Stede, David Schlangen
email: das .curly thingy. ling.uni-potsdam.de
Büro: Haus 24, Zimmer 1.51
Sprechstunde: Montag 13--14h
Veranstaltungstermin: Mittwochs 11-13h, 15-17h (tbc.)

[this document: http://www.ling.uni-potsdam.de/~das/teaching/dialog05.html]


Kursbeschreibung: In diesem Kurs wollen wir uns mit Ansätzen zur Modellierung von Dialogen beschäftigen. Es wird einen theoretischen und eine praktischen Teil geben. Die Fragen im theoretischen Teil sind u.a.:
  • Welche besonderen sprachlichen Phänomene gibt es in Dialogen?
  • Wie koordinieren Dialogteilnehmer ihre Beiträge?
  • Wie kann die Struktur von Dialogen beschrieben werden?
  • Welche Anforderungen müssen Modelle erfüllen?
  • Welche technischen Möglichkeiten gibt es, Dialoge mit Computern zu ermöglichen?
In dem begleitenden praktischen Teil werden diese Grundlagen durch Übungen vertieft, z.B. durch praktische Analysen von Dialogen, Entwurf einfacher Dialogsysteme, etc.

Der Kurs soll damit gründlich in ein Gebiet einführen, das sowohl aus theoretischer Hinsicht (Erweiterung linguistischer Modelle auf Konversation) als auch aus praktischer (Dialogsysteme) sehr spannend ist.



Kursplan theoretischer Teil (Mittwochs 11-13h):
[als pdf] | [als html.]
NB.: Nicht endgültige Version, Details werden sich noch ändern! Bitte immer mal wieder reinschauen.
[ Letzte Änderung(en):
  • 12/05/05, Required Reading für 18/05/ angepasst.
  • 06/05/05, Required Reading für 11/05/ angepasst.
]

Kursplan praktischer Teil (Termin tbc.):
[als pdf] | [als html.]
NB.: Nicht endgültige Version, Details können sich noch ändern!



Hinweise zum Lesen der Papers und zum Erstellen von Präsentationen:
Nachdem man ein Paper gelesen hat, sollte man sich folgende Fragen beantworten können (siehe auch "How to read a research paper" im BSCW):
  • Motivation: Warum wurde das Paper geschrieben? Neues Phänomen, neue Methode, neue, bessere Lösung?
  • Lösung: Was sind die technischen Details der vorgeschlagenen Lösung?
  • Evaluation: Wie wurde die Qualität der Lösung getestet?
  • Alternative Lösungen: Welche anderen Möglichkeiten wurden vorgestellt, inwiefern ist die vorgeschlagene besser?
  • Zukünftige Arbeit: Was liesse sich tun, um das Vorgeschlagene zu verbessern.
Gute Papers sollten diese Fragen alle beantworten (und zwar systematisch in bestimmten Abschnitten); darüber hinausgehende Antwortversuche helfen aber, das Paper besser zu verstehen.

Präsentationen sollten folgendes berücksichtigen:
  • Einleiten! Präsentationen sollten mit einer Einleitung beginnen, in der das Phänomen beschrieben wird und die Motivation (siehe oben), und eine Einordnung versucht wird in den Zusammenhang des Kurses. Die ersten beiden Punkte sollten (bei gut geschriebenen Papers) in der Einleitung des Papers zu finden sein; manche Gruppen werden aber Präsentationen geben von mehreren Artikeln, in welchem Fall (nach Absprache mit uns) eine gemeinsame Einleitung erstellt werden sollte.
  • Zusammenfassen! Je besser das Paper geschrieben ist, desto sinnvoller ist es, dem Aufbau des Papers bei der Präsentation zu folgen. In jedem Fall aber sollte zusammengefasst werden (dafür sind die Referate ja da!); also z.B. nur das wichtigste Experiment beschrieben werden, oder technische Details ausgelassen werden (diese sollten aber bei Nachfragen erklärt werden können).




Zu lesende Papers, Abgabe der Fragen:
Nicht elektronisch verfügbare Papers sind im Reader im Sekretariat (erhältlich Mo-Do 12:30-15h, Fr 10-12h); andere werden per BSCW verteilt (bitte email an mich, um registriert zu werden).
Für die 2. Sitzung (20.04.05) findet sich jetzt erstmal die Lektüre hier:

Fragen zu der Lektüre bitte wie vereinbart bis jeweils Dienstag 12 Uhr Mittag per email an mich (D. Schlangen); bitte Subject wie folgt: ``[dial05] Fragen Sn'' (wobei n die Nummer der Sitzung sein soll, für die die Fragen sind).



Materialien für Hausaufgaben, und Folien der Präsentationen:
Ab jetzt auch im BSCW, nur bis Woche 3 hier.