CLT 2015

Computerlinguistische Techniken

 

Computerlinguistische Techniken


VM 3b: Computerlinguistische Techniken
Wintersemester 2015/16
Prof. Dr. Alexander Koller
Tutor: Marius Gerdes
Di 14-16, Fr 12-14; Golm, Haus 14, Raum 0.09


Beginn: Freitag, 16. Oktober


In der Vorlesung “Computerlinguistische Techniken” geht es um grundlegende Algorithmen der Computerlinguistik. Wir werden uns in der ersten Hälfte des Semesters mit verschiedenen Parsingalgorithmen für kontextfreie Grammatiken befassen; in der zweiten Hälfte geht es dann um elementare statistische Verfahren wie n-Gramm-Modelle, Hidden Markov Models und probabilistische kontextfreie Grammatiken.

Übergreifendes Ziel der Vorlesung ist es, den Teilnehmern Anhaltspunkte dafür zu vermitteln, wie man computerlinguistische Probleme effizient löst. Dazu wird es in regelmäßigen Abständen theoretische und praktische Übungsaufgaben geben, die zu Hause gelöst und in eigenen Übungssitzungen mit dem Dozenten besprochen werden.

Wir werden in den ersten Wochen der Veranstaltung mit der Programmiersprache Prolog arbeiten, die Ihnen aus dem ersten Semester bekannt sein sollte. Später werden wir dann aber auf die Programmiersprache Python umsteigen, die es uns erlauben wird, Details der Algorithmen deutlicher anzusehen. Um Ihnen den Wechsel zu erleichtern, wird zu einem Termin nach Vereinbarung ein wöchentliches Tutorium stattfinden, in dem man sich auch Tipps und Rat zu den Programmier-Übungsaufgaben holen kann. Die Teilnahme an diesem Tutorium ist freiwillig, wird aber dringend empfohlen.

Wir haben ein Piazza-Forum eingerichtet, auf dem Sie auch zwischen den Vorlesungen inhaltliche und organisatorische Fragen besprechen können. In einem Piazza-Forum können Sie Fragen stellen, die dann von den Dozenten oder von anderen Studierenden kollaborativ beantwortet werden können. Wir werden Piazza auch für Ankündigungen und zusätzliche Kursmaterialien verwenden, Sie sollten sich also unbedingt anmelden.

Benotung. Für die Lehrveranstaltung gibt es 6 Leistungspunkte. Das übersetzt sich in einen Arbeitsaufwand von insgesamt 180 Stunden.

Die Note setzt sich wie folgt zusammen:

Gegen Ende des Semesters werde ich Sie bitten, ein Thema für Ihr Abschlussprojekt aus einer Liste von möglichen Themen auszuwählen oder ein eigenes Thema vorzuschlagen. Der Arbeitsaufwand für das Abschlussprojekt soll sich in der Größenordnung einer Übung bewegen. Gegen Ende der Semesterferien reichen Sie dann Ihr Projekt mit einer kurzen Dokumentation ein. Die Note bestimmt sich aus der Schwierigkeit der Aufgabe, der Qualität Ihrer Lösung und der Klarheit der Dokumentation.