Die patholinguistische Lehre umfasst Veranstaltungen zu allgemein sprachwissenschaftlichen, kognitiv-neurolinguistischen, psycholinguistischen, neuropsychologischen und medizinischen Themen. Dabei werden in Grundlagenveranstaltungen zunächst Kenntnisse zu normalen Sprachverarbeitungs- und Erwerbsprozessen vermittelt. In klinisch bezogenen Veranstaltungen werden dann aus aktuellem theoretischen Wissen diagnostische und therapeutische Techniken abgeleitet und umgesetzt.
In das Studium integrieren sich spezielle praxisorientierte Veranstaltungen sowie mehrmonatige obligatorische supervidierte interne und externe Praktika. Die Studierenden erlernen dabei die theoretischen und praktischen Fähigkeiten, die sie zur Ausübung eines sprachtherapeutischen Berufes benötigen. Von zentraler Bedeutung sind Lehrveranstaltungen zur Statistik und Forschungsmethodik sowie Forschungskolloquien, die eine Vorbereitung für eine Tätigkeit in der patholinguistischen Forschung bieten. Ergänzende Bestandteile des Studiums können Forschungspraktika sein.